Vorbeugende Schutzmaßnahmen bei Unwettern

Die Feuerwehr Puchenau hat vorbeugende Schutzmaßnahmen für Unwetter zusammengefasst, um Sie, Ihre Familie und Ihr Eigentum vor Schäden zu bewahren.

Allgemeine Hinweise und Sicherheitstipps:

  • Anweisungen der Einsatzkräfte auf jeden Fall befolgen
  • Bei Hochwasser, Schneedruck, Sturmschäden etc. Absperrungen unbedingt erst nehmen
  • Bei Hochwasser:
    • Uferbereiche meiden
    • gefährdete Heizungen im Keller außer Betrieb setzen (Öl oder Gas abdrehen)
    • überflutete Straßen nicht befahren (Gefahr durch eventuell weggeschwemmte Kanal- oder Schachtabdeckungen)
  • rechtzeitig um eventuell notwendige Sandsäcke, Planen etc. kümmern
  • Notrufnummern (Feuerwehr, Rettung) bereit halten
    • Feuerwehr Puchenau 2120 - Notruf 122 ist für Berufsfeuerwehr

Ablauf eines Feuerwehreinsatzes

Alle zehn Minuten wird in Oberösterreich eine Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen. Doch wie funktioniert ein derartiger Einsatz? OÖN-Redakteur und Feuerwehrmann Thomas Fellhofer erklärt es.

Sirenensignale

Seit vielen Jahren findet jeden Samstag um 12.00 Uhr die Sirenenprobe der Feuerwehr statt.
Zum Ärgernis mancher Leute, die das Geheul oft störend empfinden, und die daher dagegen polemisieren. Eines der Argumente, die dagegen oft vorgebracht werden: Ältere Leute werden durch die Sirene unliebsam an Fliegerangriffe erinnert. Das Sirengeheule mag auch von Kindern und Tieren unangenehm empfunden werden, aber dieses Ungemach muss im Sinne der Sicherheit in Kauf genommen werden.

Begründung:

Die Sirenenprobe ist eine Funktionskontrolle der Sirene und der Funksteuerung. Alle Feuerwehren in Oberösterreich werden von einer zentralen Stelle aus alarmiert. Dies geschieht über Funkauslösung. Weiters ist im Winter auch eine Vereisung nicht

Wenn es brennt! ...

Ruhe bewahren! Durch Aufregung wird nichts besser.

  • Verlassen Sie den brennenden Raum!
  • Türen zumachen - aber nicht abschließen!
  • Rufen Sie die Feuerwehr! Tel.: 122 oder 2120!
  • Verständigen Sie Ihre Zimmernachbarn und/oder andere Hausbewohner!
  • Versuchen Sie - wenn möglich - den Brand zu löschen. Setzten Sie sich aber keinen Gefahren aus.
  • Wenn Sie durch das Feuer gefährdet sind, verlassen Sie das Haus über die gekennzeichneten Fluchtwege.
  • Benutzen Sie auf keinen Fall den Fahrstuhl! Er könnte steckenbleiben.
  • Warten Sie vor dem Haus auf die Feuerwehr! Diese benötigt Ihre Informationen für die Brandbekämpfung.

Einsatztaktik beim Gebrauch von Feuerlöschern

Windrichtung beachten, immer mit dem Wind vorgehen, von unten in die Glut nicht in die Flammen spritzen, dabei genug Abstand halten damit die Pulverwolke möglichst den gesamten Brand einhüllt. Unbedingt stoßweise löschen.

Flächenbrände von vorne und von unten ablöschen, nicht von hinten oder oben, immer das Brandgut, nicht die Flammen löschen.

Bei Tropf- oder Fließbränden von oben (Austrittstelle) nach unten (brennende Lache) löschen.

Bei größeren Entstehungsbränden mehrere Feuerlöscher gleichzeitig und nicht nacheinander einsetzen.

Auf Rückzündung achten, Brandstelle nicht verlassen, sondern beobachten.

Nach der Benutzung des Feuerlöscher

Wasserversorgung aus Hydranten

Allgemeines

Ein Hydrant ist Teil der zentralen Löschwasserversorgung von Städten und Gemeinden. Er ermöglicht der Feuerwehr die Wasserentnahme aus dem öffentlichen Wasserleitungsnetz (Sammelwasserversorgung). An Hydranten kann dem öffentlichen Trinkwassernetz Wasser entnommen werden. In allen Städten und Gemeinden gibt es ein flächendeckendes Hydrantennetz. So steht der Feuerwehr im Brandfall schnell das notwendige Löschwasser zur Verfügung.

Wie und wo sind Hydranten angeschlossen?

Hydranten befinden sich direkt auf einem Wasserleitungsnetz eines Wasserversorgungsunternehmens, man unterscheidet bei diesem Versorgungsnetz zwischen:

  • Stichleitungssystem: unregelmäßiger Leitungsdruck, friert leichter ein, Ansetzen mehrerer